Alle Beiträge von Matthias Rapp

Schwerpunkt der Kanzlei Bremenkamp Salger Gesellschafter und Gesellschaften

Haftungsausschluss der Geschäftsführung durch stillschweigendes Einverständnis der Gesellschafter

Die Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft (KG) können zu einer Maßnahme der Geschäftsführung, die nach der Satzung grundsätzlich eines Gesellschafterbeschlusses bedarf, stillschweigend ihr Einverständnis erteilen. Das hat zur Folge, dass der Geschäftsführer anschließend nicht von der Gesellschaft auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden kann. So hat nun der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden.

25.08.2022
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Schwerpunkt der Kanzlei Bremenkamp Salger Rechtsabteilung des Mittelstands

Kein Anspruch eines GmbH-Gesellschafters gegen Fremdgeschäftsführer

Der Gesellschafter einer GmbH kann Ansprüche der Gesellschaft gegen ihren Fremdgeschäftsführer grundsätzlich nicht im eigenen Namen geltend machen, nachdem dieser zum Schaden der Gesellschaft seine Pflichten als Geschäftsführer verletzt hat. So hat nun der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden.

25.05.2022
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Aufsichtsratsmitglied muss nicht genehmigtes Beratungshonorar erstatten

Ein zwischen einer Aktiengesellschaft (AG) und einer weiteren Gesellschaft geschlossener Beratungsvertrag bedarf auch dann der Zustimmung des Aufsichtsrates, wenn das für die andere Gesellschaft den Vertrag schließende Aufsichtsratsmitglied zugleich – ohne an ihr beteiligt zu sein – der gesetzliche Vertreter dieser Gesellschaft ist. So hat nun der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden.

08.02.2022
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Erneute Versteigerung eines GbR-Grundstückes, wenn der erstehende Gesellschafter nicht bezahlt

Zahlt nach der Teilungsversteigerung des Grundstückes einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) der erstehende Gesellschafter nicht das Bargebot, kann jeder Gesellschafter allein und ohne Zustimmung der übrigen Gesellschafter die erneute Versteigerung betreiben. So hat nun der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden.

09.11.2021
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Keine Gefahr trotz Ausschluss aus der GmbH?

Der aus einer GmbH (vorläufig) verbindlich ausgeschlossene Gesellschafter hat keinen Anspruch auf einstweiligen Rechtsschutz. Es bestehe keine erhebliche Gefahr, dass eine geänderte Gesellschafterliste in das Handelsregister aufgenommen würde. So entschied jetzt das Oberlandesgericht (OLG) München.

16.07.2021
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