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Kosten in Nachlasssachen neu geregelt

Am 01.08.2013 ist das 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz (2. KostRModG) in Kraft getreten.

Das neue Gesetz beinhaltet zahlreiche Änderungen der Gerichtskosten bei nachlassgerichtlichen Verfahren. So bestimmen sich beispielsweise die Kosten für die amtliche Verwahrung und die Eröffnung letztwilliger Verfügungen nicht mehr nach dem Vermögenswert, sondern nach einer Festgebühr.

Die Erteilung von Erbscheinen wird zahlreiche Antragsteller teurer kommen als bisher, da Tatbestände für eine Gebührenermäßigung weggefallen sind und sich in vielen Fällen ein höherer Gegenstandswert ergibt.

Wesentlich differenzierter als nach altem Recht gestaltet sich die Kostenerhebung für die Nachlasssicherung.

Das neue Gesetz gilt für alle seit dem 01.08.2013 anhängigen Verfahren oder eingelegten Rechtsmittel. Für alle bis zum 31.07.2013 anhängig gewordenen Verfahren oder eingelegten Rechtsmittel gelten weiterhin die alten Bestimmungen der Kostenordnung.

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